Jollenwandern – wasserdichte Gepäcksäcke

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Beim Wandersegeln im Holzpirat ist man dem Wetter voll ausgeliefert. Meine Habselligkeiten bringe ich daher in wasserdichten Säcken unter, auch wegen der Kentergefahr. Anfangs fing ich mit großen Säcken an, doch davon rate ich ab. Es ist mühsam die Säcke zu durchsuchen, die oberen Sachen müssen immer erst raus bevor man an die unteren Dinge gelangt. Für den Holzpiraten hat es sich bei mir bewährt lieber mehrere kleine Säcke zu verwenden, die man zudem unter Deck besser verstauen kann.

Ich organisiere mit Klebeschildern meine Säcke wie folgt:

  • „Unterbekleidung“ – Socken, Unterwäsche, T-Shirts
  • „Oberbekleidung“ – Hosen, Pullover, Fleece
  • „Segelklamotten“ – Segelhose, Segeljacke, Sicherheitsweste, Segelhandschuhe, Schuhe
  • „Camping“ – Schlafsack, Isomatte, Ausrüstung, usw.
  • „Duschsachen“ – Handtuch, Kulturbeutel, Shampo & Co.
  • „Küche“ – Kocher, Teller, Schneidebrett, Besteckbox, Abwaschutensilien, usw.
  • „KrimsKrams“ – Kamera, Segelmesser, Portmonaie, usw. (kleinster Sack)

Gut gefallen mir auch Säcke mit einem durchsichtigen Streifen als Sichtfenster.

Hier eine Übersicht verschiedener Größen bis 109 Liter Größe. Ich bevorzuge die Versionen bis max. 22 Liter.

Gepäcksäcke-Auswahl

Welche Tipps habt ihr für das Gepäck in der Segeljolle?

Matthias hat Elise (Marina) fertig restauriert

Ich habe seine Restaurierungsseite hier bei mir mit neuen Fotos und seinen Text ergänzt (unteres Drittel der Seite).

Echt toll wie dieser Pirat nun aussieht, wieviel Mühe am Ende mit einem so schönen Boot belohnt wird 🙂  Schaut euch auch das Video an.

Zum Glück hatte ich beim diesjährigen Holzpiratenfestival 2015 die Gelegenheit Matthias und sein Boot persönlich kennen zu lernen. Das ist echt phantastisch, wenn aus einem anfänglichen Emailkontakt, eine Restaurierungsseite hier wird und schließlich sogar eine sehr nette Begegnung unter Seglern. Ich hoffe Matthias kommt wieder zum Holzpiratenfestival.

So, nun schaut euch das mal auf dieser Seite (unteres Drittel) genauer an.

Ein Holz-Opti zur Abwechslung

Tolle Geschichte: Mike Dauda hat vor Jahren sich einen Holzpiraten aus Sperrholz gebaut und nimmt regelmäßig teil am Holzpiratenfestival. Nun baut er für seinen Nachwuchs einen Opti aus Holz. Hier sein Kurzbericht:

Planung
Wochen … viele Wochen … das Boot mindestens 25 Mal im Kopf zusammengebaut

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Platten fräsen und in die Werkstatt bringen
von der Morbidelli Fräse in die Werkstatt unter dem Dach (Randnotitz: Teile der FLAME wurden vor 12 Jahren ebenda von der Vorgängerin dieses 5-Achsen-super-duper-Wunderdings gefräst)
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Die Form
kontrollieren aller Masse und notieren … Überraahhh-schung … alles passt nach Plan zusammen … Ausrichten mit dem Laser … gibt bei abgedrehtem Licht spektakuläre light show auf der rauen Oberfläche der Platten … leider unfotografierbar mit Handy und IXUS 500 🙁
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Kleiner Mann baut kleines Boot
Ausschneiden der Brücken, um die Teile aus ihrer Matrix zu lösen … das mühsame und genaue Abhobeln/Feilen/Schleifen der Nasen darf dann der alte Bootsbauer machen.
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Erster Trockentest
schaut aus als ob alle Teile irgendwie ihren Platz finden … es ist bereits erkennbar, daß wir hier keinen Kasten bauen … aber ’s liegt noch einiges vor uns

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Fortsetzung folgt … 🙂  [update 14.3.2016: siehe hier]

Holzpirat auf Buchcover

Interessant wo man Holzpiraten noch so findet: auf dem Cover eines Buches! Vereinzelt ist er ja schon in TV-Spielfilmen aufgetaucht, aber auf einem Cover eines Romans habe ich ihn auch noch nicht gesehen. Für alle Holzpirat Enthusiasten also vielleicht eine Kaufempfehlung für das bevorstehende Weihnachtsfest. Mein Dank für den Hinweis geht an Mike B.

Roman : Joan Didion – Menschen am Fluss

Screenshot Amazon

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