Ein Holz-Opti zur Abwechslung

Tolle Geschichte: Mike Dauda hat vor Jahren sich einen Holzpiraten aus Sperrholz gebaut und nimmt regelmäßig teil am Holzpiratenfestival. Nun baut er für seinen Nachwuchs einen Opti aus Holz. Hier sein Kurzbericht:

Planung
Wochen … viele Wochen … das Boot mindestens 25 Mal im Kopf zusammengebaut

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Platten fräsen und in die Werkstatt bringen
von der Morbidelli Fräse in die Werkstatt unter dem Dach (Randnotitz: Teile der FLAME wurden vor 12 Jahren ebenda von der Vorgängerin dieses 5-Achsen-super-duper-Wunderdings gefräst)
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Die Form
kontrollieren aller Masse und notieren … Überraahhh-schung … alles passt nach Plan zusammen … Ausrichten mit dem Laser … gibt bei abgedrehtem Licht spektakuläre light show auf der rauen Oberfläche der Platten … leider unfotografierbar mit Handy und IXUS 500 🙁
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Kleiner Mann baut kleines Boot
Ausschneiden der Brücken, um die Teile aus ihrer Matrix zu lösen … das mühsame und genaue Abhobeln/Feilen/Schleifen der Nasen darf dann der alte Bootsbauer machen.
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Erster Trockentest
schaut aus als ob alle Teile irgendwie ihren Platz finden … es ist bereits erkennbar, daß wir hier keinen Kasten bauen … aber ’s liegt noch einiges vor uns

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Fortsetzung folgt … 🙂  [update 14.3.2016: siehe hier]

3 Gedanken zu „Ein Holz-Opti zur Abwechslung

  1. Sehr cool! Und erst selber in Inventor gezeichnet? Oder gibt es dafür Vorlagen?

    Sieht auf jedenfall nach einer vergleichsweise schnellen/modernen Bauweise aus 😉

    • Die Zeichnungen sind in AutoCAD (2014) … in verschiedenen Ebenen habe ich 2D, 3D und die Schnittgeometrien für die Maschine.

      Nöö da gabs keine Vorlage (ausser die offiziellen Klassenvorschriften und -pläne) … es gibt zwar ein oder zwei Quellen im Netz, aber mit denen konnte ich das Design und die einzelnen Bauschritte nicht durchspielen … die waren „zu fertig“ … außerdem hat bei beiden die Abwicklung der Seitenplanken nicht gestimmt, das musste ich selber machen.

      Jetzt hoffe ich noch auf ein paar nicht zu kalte Tage …

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