Wikipedia

Wusstet ihr das diese Website auf Wikipedia als Quelle genannt wird? Die Informationen bzw. Aufzeichnungen zur Piraten Segelklasse auf Wikipedia habe ich immer nur am Rande verfolgt. Irgendwann sah ich dann, dass mich jemand freundlicherweise schon vor über 1,5 Jahren als Quelle verlinkt hatte. Welch Ehre und sehr nett, aber irgendwie auch verwunderlich angesichts meiner schon über 10 jährigen Webpräsenz.

Screenshots Wikipedia 10.3.2017:

Bronze Fockschotschiene

Auch wenn Bronze in der Blütezeit des Holzjollenbaus sicherlich die Ausnahme darstellte, Eisen und Aluminium waren gängig, sind solche Bronze-Beschläge wirklich sehr schön am Piraten anzusehen. Ich wünschte meine eigene Fockschotschiene würde auch so toll ins Auge stechen.

Das eigenwillige Boot-Autodach

Hallo Piraten-Freunde,
die obigen Bilder eines umgebauten Krankenwagens haben mich auch überrascht. Hochdächer bei Wohnmobilen kennt man ja, aber nicht in Form eines Holzpiraten. Eine kuriose Idee, ein Unikat! Ich wollte mehr wissen von dem Besitzer.

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FKY Wintertreffen 2017

Letztes Wochenende fand das Wintertreffen des Freundeskreis Klassische Yachten statt. Wolfgang hatte hier im Holzpiraten Forum darauf aufmerksam gemacht und so entschloss ich mich kurzfristig auch im Vortragssaal des Völkerkundemuseums Hamburg mit dabei zu sein.

Es wurde viel geboten für die Segler. Andreas Borrinck vom Hamburger Segel Verein warb für die Teilnahme an der „25. Hamburg Summer Classics“ und präsentierte zahlreiche Fotos der Vorjahre (2014 war ich mit Moritz dabei – siehe Fotos und Video hier). Interessanterweise restauriert er gerade einen Holzpiraten von „Burmester“ (ein Bootsbauer welchen ich leider nicht auf meiner Werftliste finde). In seinem Vortrag kamen neben den Folkebooten „langsam,schwer, daher immer im hinteren Feld“ ausgerechnet auch die Holzpiraten schlecht weg. Auf die Frage warum so wenige Piraten dabei seinen, kam seine Antwort: „die sind vielleicht nicht so fotogen und nicht sportlich zu segeln“. Da ging ein lautes Raunen durchs Publikum. Ich habe mir einen lauten Protest nur schwer verkneifen können, zumindest wisst ihr(!) ja wo die Holzpiraten eigentlich segeln 😉

Sehr interessant fand ich den Vortrag „3D meets classic“ Hier führte Christian Grützmann die Klassikerszene an die moderne 3D Druck Technologie heran. Er erklärte die Technik und die Möglichkeiten die sich für den Bau von seltenen Beschlägen, Einzelstücken insbesonders, bei den alten Boote böten. Ein paar schöne Versuchsmuster brachte er mit zur Illustration, die in der Pause zu zahlreichen Nachfragen bei ihm führten.

Hier das Beispiel seines Mastbeschlags, welchen er zum Drucken sich vornahm:

Der erste Druck erfolgte noch in Kunststoff (rechts), der zweite schon in Titan. Wie man sieht, weist der Protoyp an der Seite noch eine termische Belastungsfalte auf, welche beim nächsten Versuch verschwinden soll. Beeindruckend das geringe Gewicht bei gleicher Festigkeit wie Edelstahl.

Hier ein Pinnenausleger – sehr gelungen.

Ein weiterer Mastbeschlag in Titan gedruckt, der erinnert mich schon ein wenig an den Mastbeschlag des Piraten.

Sehr beeindruckend auch diese große, gedruckte Klampe.

Hier sieht man auf der einen Seite noch den beim Drucken notwendigen Unterbau (wird mitgedruckt) bei Gegenständen die einen Neigungswinkel >45 Grad zur Senkrechten aufweisen. Später werden diese entfernt und die Kontaktstellen abgeschliffen. 

Es ist also heute recht leicht möglich einzelne Gegenstände, gar ganze Boote abzuscannen und die entprechenden Gegenstände im 3D Drucker nachzubauen bzw. zu drucken. Eine neue Technik, die nicht im Widerspruch mit der alten Technik der alten Yachten und Jollen stehen muss und neue Wege der Erhaltung eröffnet.

Das war wirklich ein schöner Abend gewesen. Wolfgang und ich sind uns leider nicht über dem Weg gelaufen, dafür mir aber noch zwei andere Holzpiraten begegnet. Einer davon war Didi, der Bootsbauer vom Bodensee, der mit seinem Piraten Amy auf dem 2013er HPF dabei war (Video davon und seine Restaurierung siehe hier). Er hat Amy mittlerweile verkauft, sich eine Hansajolle zugelegt und nun aber wieder einen Holzpiraten gekauft. Scheint eine tolle Segeljolle zu sein, dieser Pirat 😉

Geht ihr zur Messe?

Moin zusammen,
jetzt am Wochenende geht sie wieder los: die boot Messe in Düsseldorf.

Früher als ich bei Frankfurt/Main lebte war ich öfters dort, da schnell in 2,5h erreichbar. Heute von Hamburg aus ist die Strecke für mich deutlich länger. Vor „der Haustüre“ habe ich zwar die hanseboot, aber wenn man die riesige boot gewöhnt ist bzw. damit verwöhnt wurde, ist die Hamburger Version nur ein kleine Ausgabe dessen, was möglich ist. Die zieht mich nicht sonderlich mehr an. Zuletzt war ich 2013 dort als zufällig ein Refit eines Holzpiraten gezeigt wurde. Schöne Aktion diese „Refit Arena“. Zur Boatfit in Bremen kam ich leider erst 2016, welches auch gleich die letzte Messe dort war. Schade, war echt etwas anderes dort. Ich habe dort einen bekannten Holzpiraten interviewt als Podcast.

Ups, ist doch schon länger her, dass ich auf der boot in Düsseldorf war. Wir haben Werbung für das Holzpiratenfestival damals gemacht (siehe hier). Gebracht hat uns das leider kein einziges Boot, aber erste Bekanntheit in der Klassikerszene.

Wie steht es mit euch?

Gehst du auf Bootsmessen?

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