Links zu anderen Holzpiraten im Web

Ab heute gibt es hier eine neue Seite, welche Links zu anderen Holzpiraten Seiten im Web aufführt. Da ich seit Mai 2001 mit einer Holzpiratenseite vertreten bin (zuerst die eigene Restaurierung, später die Holzpiraten Festival Seite), kenne ich die anderen Holzpirat Internetpräsenzen schon recht lange und gut. Eine schöne Seite (jollenseite.de) gibt es leider nicht mehr, dafür sind aber in den letzten 3 Jahre neue Seite entstanden, die aber leider bislang recht klein ausfallen und selten aktualisiert werden. Vielleicht erfährt man ja bald von anderen Holzpiraten mehr.

Hier also die neue Unterseite mit Links zu anderen Holzpiraten Internetseiten.

Holzpiratverkauf eines Festivalteilnehmers

Heute habe ich zufällig entdeckt, dass Stefan aus Dieburg seinen Holzpiraten Bärbel G 1930 verkaufen will. Er ist ein Teilnehmer der ersten Stunde und war schon beim 1.Holzpiraten Festival 2004 mit dabei. Ein zweites Mal war er zum 2007er Festival gekommen mit der gesamten Familie. Sein Vater filmte die ersten Videoaufnahmen über uns, die man hier bewundern kann.

Folgende zwei Bilder erkenne ich von unseren Holzpiraten Festivals:

Holzpiraten Festival 2007 – Steinhuder Meer am Steg der Jugendherberge Mardorf

Holzpiraten Festival 2004 – Großer Brombachsee

Schade Stefan, dass wir uns also nicht mehr im Piraten treffen werden, aber vielleicht kommt ja der neue Eigner mal zum Segelfestival vorbei. Wir würden uns freuen.

Alles Gute!

Malte

Mit dem Pirat über schwedische Seen

Im Yacht Magazin Ausgabe 4/2011 ist eine schöne Reisereportage zu lesen eines Holzpiraten in Schweden. „Fünf Meter Freiheit“ lautet der treffende Titel. Zitate wie  „Segeln in seiner ursprünglichsten Form“ oder „Näher an der Natur geht nicht“ sind mir sehr vertraut mit Erlebnissen von eigenen Segeltörns meines Holzpiraten und der Grund weswegen ich sehr gerne, auch ohne viel Komfort, das Wandersegeln genieße. Interessanterweise wurde vor Ort ein Holzpirat mit deutschen Segelzeichen (G 3472) und Alurigg gechartert. Die Dickschiffsegler, die zurück zu den Wurzeln des Segelns wollten, wurden ganz offensichtlich glücklich auf ihrer Tour. Ein schönes Revier zum Wandersegeln offenbar.

Leider kann man den Artikel hier nicht vollständig abrufen.

Werftplakette und Bootswerften

Ich glaube es gibt nichts schöneres als eine alte Werftplakette, um Gewissheit über Alter und/oder Herkunft seines Holzpiraten zu gewinnen. Am bekanntesten sind die beiden großen Werften VEB Yachtwerft Berlin aus der DDR und Abeking & Rasmussen, Lemwerder bei Bremen. Aber es gibt noch andere sehr bekannte Werften (siehe weiter unten).

Bilder sagen mehr als Worte:

VEB Werftplakette

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Schwertkasten abdichten

Wie man auf meiner Restaurierungsseite (Die Segeljolle / Restaurierung G451) sehen kann hat mein Pirat, eher untypisch, einen Schwertkasten aus Sperrholz. Jemand vor mir hat also schon einmal die große Operation „Neubau“ durchgeführt. Dieser Schwertkasten war jedoch nicht mehr dicht mit dem Kielschwein verbunden, zudem hatte es an der Innenseite “zu blühen” begonnen. Die innerste Holzschicht vom Sperrholz, die im Wasser eingetaucht war, löste sich großflächig ab. Mein Vorgehen des Abdichtens läßt sich teilweise auch auf einen Schwertkasten in Vollholzbauweise übertragen, vielleicht ist dies eine Hilfe für andere Restaurierer. Technische Details zum Schwertkasten (Bauplan) finden Sie auf meiner Seite „Detailfotos„.

Ein selbst gebauter Riesenspachtel (drittes Bild) erfüllte mir wertvolle Dienste. Hierzu befestigte ich den Holzgriff eines Rackels am großen Blech. Das Entfernen der kompletten Holzschicht war notwendig, damit ich innen alles mit Epoxi ausstreichen konnte. Hierzu musste eine Farbrolle aus Schaumstoff mittels Teppichmesser im Durchmesser kleiner geschnitten werden, um überhaupt im Kasten rollen zu können. Leider zersetzte das Epoxi den Schaumstoff nach und nach, daher muss schnell gearbeitet werden und ausreichend Epoxi angerührt werden.

 

Zwischen dem Kielschwein und dem Schwertkasten klafften bei mir bis zu 3-4mm. Um dieses Spaltmaß abzudichten entschied ich mich diesen Bereich komplett mit Epoxi „auszuschwemmen“. Wegen der Krümmung des Kielschweins ist der sich bildende Sockel in der Mitte deutlich höher als an den Enden des Schwertkastens (wie auf den Fotos zu sehen).

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