Holzjolle vor dem Segeln vorwässern

Man glaubt es kaum, aber ein trockener, optisch dichter Holzrumpf ist wasserdurchlässig wie ein Sieb. So mancher Eigner ist keine 10 Meter weit zu seinem Stegplatz nach dem Slippen gekommen.

Mein Holzpirat liegt trocken auf dem Trailer in einer Scheune und muss vor jedem Segeleinsatz gewässert werden, damit der Rumpf sich abdichtet bzw. dichtzieht. Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert und folgendes Vorgehen hat sich für mich seit Jahren bewährt.

Drei bis fünf Tage vor der Fahrt ins Segelrevier gieße ich mehrere Eimer Wasser (ca. 6-8 á 10 Liter) in den Rumpf. Hierzu führe ich den Eimer am obersten Rand der Spanten beim Kimmstringer entlang, damit das Wasser auf seinem Weg nach unten alle Nahtspanten bewässert.

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Alte DDR-Beschläge

2007 hat mir ein Teilnehmer ein paar Beschläge mitgebracht als Muster für „typische Beschläge aus der DDR“. Ob dieses Beispiele wirklich oft vorkamen, kann ich nicht beurteilen, ich würde aber gerne hier weitere Muster zeigen wollen. Ebenso wird es im Westen ebenso ähnliche Beschläge gegeben haben.




Mein Dank geht an Gerd-Christian Siegner (Lynkeus G1727) der seinerzeit mit viel Begeisterung zweimal aus Bayern den langen Weg zum Holzpiraten Festival fand und nun aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr segeln kann. Ebenso hat er uns ein schönes altes Bauwollsegel zur Verfügung gestellt, welches wir auf der boot Messe in Düsseldorf verwendeten (siehe auf dieser Seite ganz unten).

Wer zu alten Segelbeschlägen der Holzpiraten weitere Bilder und/oder Hintergrundwissen zur Veröffentlichung hier beisteuern kann, bitte ich sich bei mir zu melden via

Email an:

 

Sliptrailer mit Bootsnamen markieren

Jeder Eigner kennt natürlich seinen eigenen Trailer bis ins Detail genau. Aber wie wollen Sie einem freundlichen Helfer Ihren Trailer beschreiben, wenn mehrere oder gleichaussehende Modelle an Land stehen? Die schöne Idee den Bootsnamen aufzubringen erleichtert das Auffinden des richtigen Sliptrailers ungemein.

[Update 7.7.2013]

Diesen Tipp und weitere Ideen zum Thema Bootsanhänger (insbesondere dem Harbeck S 450) finden Sie auf der Seite Die Segeljolle / Bootsanhänger.

Segel schonend aufbewahren

Die Restaurierung meines Holzpiraten G 451 Störtekeber (siehe auch hier) wurde gekrönt mit einem neuen Satz Segel. Durch Knicke altern Segel mit der Zeit leider unvermeidlich, sie werden weich, verlieren ihre Form. Dieser Umstand ist beim Segeln eigentlich nicht zu vermeiden, die Segel unterliegen dem Verschleiß. Nach dem Anlegen im Hafen tucht man z.B. das Groß am Baum gemeinhim auf für die Nacht. Die Fock wird oft in einen eigenen Segelsack eingepackt. Knicke entstehen hierbei schnell und sorgen so mit der Zeit für „alte Segel“.

Um diesen Prozess zumindest zu verlangsamer und länger Freude an meinem neuen Satz Segeln zu haben, entschied ich mich für eine Lagerung im eingerollten Zustand. Hierzu erstand ich im Bauhandel ein 5m langes „KD-Rohr“ wie es für Abwässer verwendet wird. Hieraus sägte ich für Fock und Groß jeweils ein Stück, entgratete die Ränder und konstruierte eine leichte Aufnahme mittels Gummistropp. Das Segel wird so einfach nur eingehängt (bzw. eingespannt) und aufgerollt.

Des Weiteren ließ ich mir eine auf die Länge des Unterlieks des Groß abgestimmten langen schmalen Segelsack nähen in dem das KD-Rohr reinpasst und auch das kürzere KD-Rohr mit der Fock aufnimmt. Das Ganze hängt bei mir trocken unter der Decke im Keller.

Einen Nachteil will ich jedoch nicht verschweigen. Während beim Bootstransport zum Segelrevier das lange KD-Rohr des Großsegels unproblematisch ist (liegt im Boot), ist eine sichere Aufbewahrung im Auto z.B. bei einem mehrtägigen Segeltörn wegen der Länge nicht in jedem Auto möglich. Das sollte man vorher prüfen, ansonsten kann man nur hoffen das sich niemand für die seltsamen Plastikrohre mit Gummistropps an den Enden „interessiert“.

Diesen und andere Tipps & Tricks finden Sie auf der Unterseite: Die Segeljolle / Tipps  & Tricks.

Hängerkupplung – Stützlast kontrollieren

Die Stützlast an der Hängerkupplung kontrollieren? Das dürfte wohl sehr selten in der Praxis vorkommen. Jedes Fahrzeug hat eine zulässige Anhängestützlast, die einzuhalten ist (oft maximal 50 KG). Doch wie messen? Hierzu habe ich mir eine einfache Lösung einfallen lassen, die mit einem Fundstück auf dem Sperrmüll begann …

Wie diese Lösung genau bei mir aussieht erfahren Sie auf der Seite Die Segeljolle / Bootsanhänger.