Holzpiraten Schreibtisch

Ja richtig gesehen! Dieses „JECKES TEIL“ kann man aktuell auf ebay-Kleinanzeigen kaufen !

Hallo Leute,
nach langer Zeit mal wieder ein ungewöhnliches Fundstück für meine „Galerie des Schreckens„. Als Holzbootliebhaber bin ich zwiegespalten. Schrecklich einerseits das es ein Boot für immer und ewig nicht mehr auf das Wasser schaffen wird, andererseits schön, dass hier ein Boot noch lange Freude spenden kann, an Land. Ich hoffe auf letzteres und vielleicht findet sich ja ein neuer Liebhaber für dieses Unikat, welches zum Verkauf steht.

Günther Kern aus Hürtenwald (zwischen Köln und Aachen, Tel. 02429-7785) würde sich freuen wenn er einen Käufer findet. Er hat mal auf einem Holzpirat gelernt gehabt, kam dann zum Dickschiffsegeln und legte sich später einen runtergekommenden Holzpiraten zu den er zu einem Schreibtisch umbauen ließ.

Die Maße des Schreibtisches sind:
Länge Rumpf: ca. 280 cm
Länge Rumpf mit Ruder: ca. 330 cm
Maximale Breite: ca. 130 cm
Gesamthöhe mit Piraten-Verklicker: ca. 240 cm
Maximale Rumpfhöhe ohne Mast: ca. 95 cm
Höhe der Schreibtischplatte: ca. 77,5 cm
Breite der asymmetrischen Schreibtischplatte vorne und hinten: ca. 97 cm
Tiefe der asymmetrischen Schreibtischplatte links: ca. 65,5 cm
Tiefe der asymmetrischen Schreibtischplatte rechts: ca. 57,5 cm
Baumlänge: ca. 108 cm

Die Beleuchtung besteht aus einem Toplicht und vier Baumscheinwerfern. Über die drei schwarzen Schalterknöpfe (neben dem Schubladenfach) lassen sich alle fünf oder nur das Toplicht oder nur die vier Baumscheinwerfer ein- und ausschalten. Die Schreibtischplatte ist vorne leicht gerundet; wegen der besseren Optik und auch wegen eines eventuellen Bauchs 😉  
Der weiße Holzblock am Bug (auf der Rückseite leicht defekt) ist von der GORCH FOCK !    

Weitere ungewöhnliche Schicksale von Holzpiraten findet ihr in meiner „Galerie des Schreckens„. Dort gibt es die Feuerbestattung, den Blumentopf, die Kellerbar, das Sofa, das Autodach, und und und … und nun auch den Schreibtisch 🙂

Jolle wenden mit Schablone

Der vorherige Beitrag hat ja schon viel Begeisterung und Anerkennung ausgelöst. Nun hat sich auch Sebastian H. bei mir zum selben Thema gemeldet. Hier seine Lösung zum  leichteren Drehen des Bootes.
Sebastian hat aus einer Tischlerplatte einen „großen Kreis“ (Durchmesser 1750mm) am Spiegel befestigt. Hierzu wurden 4 Löcher benutzt, zwei für die Heckösenschrauben und 2 für die Schraubzwingen wie auf den Bild zu sehen. Gut abgepolstert wurde dann der Pirat gerollt.

Vielen Dank für deinen Tipp und die Fotos, Sebastian!

Nur Fliegen ist schöner

Ich glaube ich bin nicht der einzige Oldtimer-Segler der sich dennoch für andere Arten des Segelns interessiert und begeistern kann. Gespannt verfolge ich seit Jahren die Entwicklung hin zu immer schnelleren Booten. Die Skiffs machten den Auftakt und seit ein paar Jahren kommt das Foilen immer mehr in Mode. 2014 hatte ich mit Moritz abseits der Hamburg Summer Classics (siehe auch mein Video) die Möglichkeit einen Motte Segler während des Aufriggens zu befragen. Ein unglaubliches Sportgerät, Carbon wohin man schaut und als ich sie hochheben durfte, fühlten sich 30kg noch nie so leicht an. Phantastisch!

Interessant nun diese hier auf Yacht TV vorgestellte Jolle „The Foiling Dinghy„. Offenbar ist das Handling deutlich zahmer und die Segeleigenschaften dichter dran an den üblichen Jollen als einer Motte. Besonders lustig empfand ich den Augenblick (bei 6:23 Min), als ein Holzpirat durch das Bild kreuzte, wer das wohl war? Moderne trifft Classic – eine schöne Szene 🙂

Screenshots mit Holzpirat