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Festival 2019
#1
Information 
Moin zusammen!
Malte & ich sind übereingekommen, unser Treffen im kommenden Jahr wieder in Mardorf stattfinden zu lassen.
-> Termin steht noch nicht fest
-> Programm 'drumherum: wir haben jeder für sich eine Menge Erfahrungen mit der Instandhaltung/dem Refit der Holzpiraten gesammelt. Dennoch finden wir es wichtig, dem Erfahrungsaustausch dazu einen besseren Rahmen zu geben. Zum Beispiel hat auf dem Treffen dies Jahr an der Müritz kaum jemand richtig davon Notiz genommen, wie der Kollege aus dem Rheinland von der Restaurierung seines Holzmastes berichtet hat. Das ist schade und sollte vermieden werden.
-> weiteres Programm: ich habe auch weitere Ideen (Holzpiraten-Quiz, Geschicklichkeitssegeln), vielleicht setzen wir davon etwas um
-> Regatta: nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen Regatten auf der Ostsee möchte ich dafür plädieren, im kommenden Jahr die Wettfahrt mal nicht im "Dreieick" anzulegen. Stattdessen sollte mit der Wettfahrt a) die Möglichkeit gegeben werden, quasi das ganze Steinhuder Meer zu befahren, b) durchaus das schnelle und konzentrierte Segeln belohnt und c) ein neue Herausforderung eingeführt werden - rechtzeitig wieder im Ziel zu sein, wobei die zu segelnde Strecke jeder für sich bestimmt. Es würde eine Reihe von Landzielen geben, die angelaufen werden können, Reihenfolge egal, jedes Ziel darf nur zweimal angelaufen werden. Am Ende zählt die gesegelte Strecke (Luftlinie), zu spät kommen am Ziel wird mit Streckenabzug geahndet. Das ist jetzt nur grob skizziert, ich würde natürlich eine vernünftige Segelanweisung erstellen.
-> der Vorteil: wir brauchen nicht zwingend das Regattabegleitboot, die Teilnehmer können Strecke segeln und mitunter von besseren Windverhältnissen an anderer Stelle im See profitieren, es besteht die Möglichkeit, den See und seine Ufer kennenzulernen, die Hektik am Start fällt weg, am Ende wird zusammengezählt und da kann manche Überraschung herauskommen, man kann einfacher auch mal zur Toilette/etwas essen ...
-> der Nachteil: die Boote werden sich relativ schnell über den See verteilen und damit aus den Augen verlieren
Die Wettfahrt in 2020 würde dann voraussichtlich nicht in Mardorf stattfinden und, wenn wir Teil einer größeren Wettfahrt wären, auch wieder im gewohnten Dreiecksmodus gesegelt.
Vielleicht könnt Ihr hierzu Eure Meinung kundtun.
Grüße aus dem sonnigen Ostwestfalen
Mike
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#2
Hallo,
die Idee von Mike gefällt mir. Damit wir uns nicht ganz so aus den Augen verlieren würde ich zwei längere Navigationswettfahrten machen. Jedes Boot nimmt einen Anker mit. Wer als erstes am Ziel ist ankert dort und bildet mit dem Ziel die Ziellinie und notiert die Ankommenden. Der Sieger ist dann Startschiff zur folgenden Wettfahrt. Wir bräuchten halt die eine einfache Startprozeduren mit nur zwei Flaggen. So bleiben wir zusammen und erkunden den See. Grüße Matthias
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#3
Also eine Schnitzeljagd um den See herum, an jeder Station einen Kasten mit nautischen Quizfragen und Aufgaben (z.B. "organisiere 10dag Räucheraal", "mach ein Selfie mit mindestens 10 PassantInnen", "schwimm eine Runde um Deinen Piraten") ... Zettel raus, Fragen beantworten, Aufgaben lösen, weiter segeln und "first ship home" sein ... ja das kann was - aber nur ab 2 Bft *ggg*

Vorträge sollten wir planen, in die Agenda aufnehmen und einen fixen Termin in's Programm schreiben. Da böten sich einige slots an, wo alle beisammen sind ...

Freitag 18:30 technischer / Reisevortrag (vor dem Grillen)
Freitag ab 20:00 1-2 Reviervorträge (siehe unten)
Samstag 19:00 key note (nach dem Essen, vor der Preisverleihung)

Vielleicht könnte man auch mal Freunde einladen, ihr Revier vorzustellen, mit Fotos, Tourist - Info etc. (z.B. Fr. nach dem Grillen) ...

LieGrü vom anderen Mike
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#4
Moin zusammen,

jetzt will ich auch ein paar Gedanken dazu los werden.

Piraten-Restauration.
Ich finde es toll wenn sich Leute viel Mühe geben Ihr Boot wieder flott zu machen. Da sind einige Projekte dabei vor denen ich großen Respekt habe und die auch Vorstellungspotential haben (Beispiel Lukas mit seiner Laila). Da fand ich es in der Vergangenheit eigentlich ganz schön so einen Vortrag im Bootshaus zu machen. In Mardorf ist auch die richtige Lokalität dafür. ich glaube so etwas ist generell schwieriger einzubinden wenn das Festival "auswärts" statt findet.

Weiteres Programm.
Viel Zeit auf dem Wasser fände ich toll. Bisher ist der Samstag Vormittag (so habe ich das Gefühl) bis zur Steuermannsbesprechung eher so ein Dahindümpeln mit langsamem Fertigmachen der Boote. Es wird sich zwar über dies und das und Pirat und Restauration unterhalten. Aber etwas Programm in der Zeit wäre nicht schlecht denke ich.
Gut einige reisen in der Zeit noch an...
Auch den Sonntag Vormittag könnte man noch besser nutzten denke ich. Vielleicht indem man nicht zu spät noch etwas plant. Zum Beispiel startet in Hamburg bei den Summer Classics die letzte Wettfahrt am Sonntag um 10 Uhr meine ich. Dann ist gegen 13/14 Uhr Preisverteilung und dann ist Schluß.
Bei uns löst es sich am Sonntag Morgen meist schon langsam auf. Ja einige haben lange Wege bis nach Hause.

Regatta.
Grundsätzlich finde ich die Idee mal was frischeres zu machen als immer im Dreieck zu segeln gut. Dann kämen auch die Nicht-Regattasegeler etwas mehr auf Ihre Kosten. Und die Dominanz einiger weniger guter Segler wäre vielleicht nicht mehr so extrem, da nicht nur das regatta-seglerische Können zählt. Obwohl auch das Segeln um den Dreiecksparcours seine Reize hat.
An dieser Stelle könnte man auch darüber nachdenken ob man die Nutzung des Spinnackers erlaubt. Ggf. in Verbindung mit Vergütungen für ohne Spi, mit/ohne Holzmast, Einhand, etc.
Mir fehlen allerdings auf dem Steinhuder Meer ein wenig die Möglichkeiten für so eine "Schnitzeljagd", da man soweit ich Google Maps studiert habe, im Grunde zwischen Mardorf, Steinhude und der Insel Wilhelmstein hin und her segelt.,
Vielleicht kann man auch eine Verbindung der Wettfahrten schaffen. Zwei Kurz- und eine Langstrecke bspw.

Soweit erstmal meine Gedanken.
Grüße von der Ostsee

Moritz
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#5
(01.10.2018, 17:17)MoHaa schrieb: Und die Dominanz einiger weniger guter Segler wäre vielleicht nicht mehr so extrem, da nicht nur das regatta-seglerische Können zählt.
Die schnellen Segler sind immer schnell ;-)

(01.10.2018, 17:17)MoHaa schrieb: An dieser Stelle könnte man auch darüber nachdenken ob man die Nutzung des Spinnackers erlaubt. Ggf. in Verbindung mit Vergütungen für ohne Spi, mit/ohne Holzmast, Einhand, etc.
die armen Menschen, die die Ergebnisse dann auswerten müssen ... und solche Vergütungen verleiten vielleicht auch ein bissi zum taktieren

(01.10.2018, 17:17)MoHaa schrieb: Mir fehlen allerdings auf dem Steinhuder Meer ein wenig die Möglichkeiten für so eine "Schnitzeljagd", da man soweit ich Google Maps studiert habe, im Grunde zwischen Mardorf, Steinhude und der Insel Wilhelmstein hin und her segelt.,
Auf der Mardorfer Seite gibt's gefühlte 40 Stege, in der Nordost - Ecke eine Postboje, in Steinhude eine Badeinsel, noch mehr Stege und Häfen, das gäb' genug Schnitzel

(01.10.2018, 17:17)MoHaa schrieb: Vielleicht kann man auch eine Verbindung der Wettfahrten schaffen. Zwei Kurz- und eine Langstrecke bspw.
auch ein spannender Ansatz ... und ermöglicht flexibles Eingehen auf die Wettersituation ... du möchtest nicht bei 0.1 Bft einmal zur Postboje und zurück ... da kannst Kaffee und Kuchen vergessen, aber das für 3 Tage Big Grin
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#6
Zitat:Die schnellen Segler sind immer schnell ;-)
Ja da hast du Recht. Vielleicht relativiert sich das aber etwas zu den eher "langsameren". Und je nach Aufgabenstellung würfelt es das Feld mehr oder weniger durcheinander.


Zitat:die armen Menschen, die die Ergebnisse dann auswerten müssen ... und solche Vergütungen verleiten vielleicht auch ein bissi zum taktieren
Arbeit würde es machen, da bin ich bei dir. Vielleicht kann man aber das auch schon im Vorfeld einfließen lassen. Bspw. per Känguruh-Start.
Taktieren kenne ich von unseren Mittwochsregatten, da wird von einigen auch nach Wetter gemeldet um passende Vergütungen zu bekommen.


Zitat:Auf der Mardorfer Seite gibt's gefühlte 40 Stege, in der Nordost - Ecke eine Postboje, in Steinhude eine Badeinsel, noch mehr Stege und Häfen, das gäb' genug Schnitzel
Mit Phantasie geht das bestimmt. Die grobe Richtung sah für mich halt mehr von einer zur anderen Seite aus. Da kennst Du Dich vielleicht besser aus.


Zitat:du möchtest nicht bei 0.1 Bft einmal zur Postboje und zurück
Wettpaddeln?? Wink
Grüße von der Ostsee

Moritz
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#7
(02.10.2018, 16:28)MoHaa schrieb: An dieser Stelle könnte man auch darüber nachdenken ob man die Nutzung des Spinnackers erlaubt. Ggf. in Verbindung mit Vergütungen für ohne Spi, mit/ohne Holzmast, Einhand, etc.


Ja, die Gefahr des Taktierens ist natürlich da, aber die offizielle DSV-YS-Tabelle liefert ja schon genug Anhaltspunkte:

Holz, Alumast 112
Holz, Holzmast 116
ohne Spi +2

Einhand könnte man noch vergeben (Idee +1, ist natürlich windabhängig), ansonsten? Hmm. Fährt noch jemand alte Baumwolllappen?
Oder eine Uralt-Fock mit hohem Schothorn? Klappruder? Wohl nur in Verbindung mit Holzrigg. (Oder auf Wanderfahrt)

Manches kann natürlich noch revierbezogen anders gesehen werden. Also einfach mal prüfen, ob es für das jeweilige Revier noch eine eigene YS-Liste gibt.

Ich fahre nun mangels Pirat nicht mit, aber bootsindividuelle YS-Werte sind auch bei anderen Klassen in den Revieren nicht unüblich. Es darf aber nicht ausarten, muss Spaß bleiben.
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#8
Moin,
ich habe ja in diesem Thread schon mal geschrieben und muss das mal noch ergänzen und korregieren. Mir macht das Festival so wie es bisher immer war, sehr viel Spass und für mich wäre es auch ok wenn sich nichts ändert. Es kommen ja auch jedes Jahr mehr Boote :-)
Die Vielfalt an Booten ist prima. Das ich mit einigen nicht mithalten kann, stört mich nicht, man findet immer einige Segler die ähnlich schnell sind. Wir könnten ja auch erstmal über kleinere Veränderungen im Festival klönen. Wenn man nicht alles auf den Kopf stellen will, wäre zu überlgen wie wir den Spi nutzen könnten. Gibt ja auch schöne Fotos. Ich würde einfach auf dem See eine Zielmarke nach Windrichtung aussuchen und nach dem Zieleinlauf der letzten Wettfahrt den Spi setzen und dort gemeinsam hin segeln.
Machts gut und schönes Wochenende!
Matthias
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#9
Moin aus dem sonnigen Kiel
Über die „gerechte“ Bewertung nach der Regatta habe ich auch schon nachgedacht.
Yardstick ist die einfachste Möglichkeit und auch relativ einfach zu implementieren.
Bei den unterschiedlichen Strecken, die jedes Boot segelt gibt es ohnehin mehr Tipparbeit.
Auch den Spi zu erlauben fände ich gut.
Ich will das Procedere in einem späteren Beitrag noch genauer erläutern, aber eine wichtige Rolle spielt das Ende der Wettfahrt. Wer zu spät kommt verliert, zumindest ersegelte Strecke, oder nach einer Frist von x Minuten alles. Andererseits soll die Fahrt allen Teilnehmern in erster Linie Spaß machen und jeder kann für sich entscheiden, welche Strecken er segelt.
Übrigens gibt es noch eine Fülle verschiedener Disziplinen, die wir am Ende mit (Wander)Preisen werten möchten.
Ein „Programm“ am Sonntag leidet unter dem oft Schwächen Wind, den organisatorischen Aufgaben, die erledigt werden müssen, wobei das in den letzten Jahren immer schneller ging.
Mal sehen.
Die Ideen von Mike zu den möglichen Aufgaben an Land bieten auch weitere Ansätze: z.B. die Anzahl der Personen auf dem Selfie ließen sich anrechenbare Meilen oder Minuten machen.
Bis denne
Mike
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#10
(05.10.2018, 08:19)Matthias U. schrieb: Ich würde einfach auf dem See eine Zielmarke nach Windrichtung aussuchen und nach dem Zieleinlauf der letzten Wettfahrt den Spi setzen und dort gemeinsam hin segeln.

Das ist, denke ich, eine schöne Idee. Die Spi-Boote könnten vielleicht auch noch eine weitere Runde segeln, und erst die mit Spi. Dann könnte es eine gemeinsame Wertung ohne Spi und eine gesonderte Zusatzwertung mit Spi geben. Habe ich aber noch nirgendwo gesehen, ist nur eine spontane Idee.
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