Unterwasserschiff Ausleisten Antifouling

#11
Hallo Namensvetter,
erstmal vielen Dank für die guten Wünsche (gilt natürlich auch für Malte).
Wenn du ein ähnliches Arbeitspensum absolviert hast: Bist du zufällig auch in Verlegenheit gekommen neue Scheuerleisten zu fabrizieren?
Das wird bei mir noch fällig werden, und ich bin mir noch nicht so ganz schlüssig, wie ich da am besten vorgehe, damit im Endeffekt die Leiste gut anliegt (trotz wechselnder Winkel) und dem Deck bündig folgt. Ist jetzt natürlich ein anderes Thema.
Viele Grüße, Moritz
Zitieren
#11
Hallo Namensvetter,
erstmal vielen Dank für die guten Wünsche (gilt natürlich auch für Malte).
Wenn du ein ähnliches Arbeitspensum absolviert hast: Bist du zufällig auch in Verlegenheit gekommen neue Scheuerleisten zu fabrizieren?
Das wird bei mir noch fällig werden, und ich bin mir noch nicht so ganz schlüssig, wie ich da am besten vorgehe, damit im Endeffekt die Leiste gut anliegt (trotz wechselnder Winkel) und dem Deck bündig folgt. Ist jetzt natürlich ein anderes Thema.
Viele Grüße, Moritz
Zitieren
#12
Hallo Moritz.
Die Scheuerleisten habe ich noch nicht gemacht. Die sind im kommenden Winter dran, da ich einiges am Deck machrn muss. Ich will aber neue aus Teak machen. Ca 20 mm dick, dann sollte das Befestigen nicht so problematisch sein.
Grüße Moritz
Grüße von der Ostsee

Moritz
Zitieren
#12
Hallo Moritz.
Die Scheuerleisten habe ich noch nicht gemacht. Die sind im kommenden Winter dran, da ich einiges am Deck machrn muss. Ich will aber neue aus Teak machen. Ca 20 mm dick, dann sollte das Befestigen nicht so problematisch sein.
Grüße Moritz
Grüße von der Ostsee

Moritz
Zitieren
#13
Hallo ihr beiden,
Scheuerleiste ist ein Detailthema das ich noch nie auf der Homepage behandelt habe. Es gibt ja sehr viele unterschiedliche Ausführungen bei den Holzpiraten zu beobachten. Teak unlackiert ist ideal und sieht man auch bei den GFK-Piraten viel.

Seid ihr so gut, denkt an mich und macht mir ein paar Bilder von den Arbeiten für einen zukünftigen Blogbeitrag? Wäre toll!
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

Zitieren
#13
Hallo ihr beiden,
Scheuerleiste ist ein Detailthema das ich noch nie auf der Homepage behandelt habe. Es gibt ja sehr viele unterschiedliche Ausführungen bei den Holzpiraten zu beobachten. Teak unlackiert ist ideal und sieht man auch bei den GFK-Piraten viel.

Seid ihr so gut, denkt an mich und macht mir ein paar Bilder von den Arbeiten für einen zukünftigen Blogbeitrag? Wäre toll!
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

Zitieren
#14
Moin,

bei meinem Pirat habe ich die Scheuerleiste aus Eiche neu gemacht. Die Leisten habe ich beim Tischler sägen, hobeln und fräsen lassen. Die Kanten außen wurden rund gefräst und die Rückseite wurde mit der Kreissäge entsprechend dem Winkel zwischen Bordwand und Deck etwas schräg geschnitten. Dann habe ich die Leisten geschäfftet. Für die Ständerbohrmaschine habe ich mir eine schräge Auflage mit seitlichem Anschlag gebaut, so das man senkrechte Löcher für die Schrauben mittig bohren kann. Ach ich hänge mal noch Bilder dran.  

Grüße Matthias

       
Zitieren
#14
Moin,

bei meinem Pirat habe ich die Scheuerleiste aus Eiche neu gemacht. Die Leisten habe ich beim Tischler sägen, hobeln und fräsen lassen. Die Kanten außen wurden rund gefräst und die Rückseite wurde mit der Kreissäge entsprechend dem Winkel zwischen Bordwand und Deck etwas schräg geschnitten. Dann habe ich die Leisten geschäfftet. Für die Ständerbohrmaschine habe ich mir eine schräge Auflage mit seitlichem Anschlag gebaut, so das man senkrechte Löcher für die Schrauben mittig bohren kann. Ach ich hänge mal noch Bilder dran.  

Grüße Matthias

       
Zitieren
#15
Boot war voll restauriert und der Rumpf wurde komplett ausgeleistet (nicht einseitig). Im Bereich vom Unterwasserschiff, wo die Farbe ist, wurde eine dünne Schicht Glasfasermatte als Verstärkung aufgebracht. Ansonsten wurde das Boot nur geölt. Das Boot wurde zu Wasser gelassen und war dicht. Nach 2 Monaten sank es am Steg. Aus meiner Sicht handelt es sich hier um eine klassiche Rumpfsprenung. Das Holz konnte sich nicht mehr ausreichend ausdehnen, und drückte die Seiten weg. Dies ist meine Meinung. Ich bitte um die Meinung aus dem Forum. Vielen lieben Dank!


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
       
Zitieren
#15
Boot war voll restauriert und der Rumpf wurde komplett ausgeleistet (nicht einseitig). Im Bereich vom Unterwasserschiff, wo die Farbe ist, wurde eine dünne Schicht Glasfasermatte als Verstärkung aufgebracht. Ansonsten wurde das Boot nur geölt. Das Boot wurde zu Wasser gelassen und war dicht. Nach 2 Monaten sank es am Steg. Aus meiner Sicht handelt es sich hier um eine klassiche Rumpfsprenung. Das Holz konnte sich nicht mehr ausreichend ausdehnen, und drückte die Seiten weg. Dies ist meine Meinung. Ich bitte um die Meinung aus dem Forum. Vielen lieben Dank!


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
       
Zitieren
#16
Moin Arnecs,

dem Bild nach zu urteilen ist dem vielleicht so. Unter einer "Sprengung" stelle ich mir aber wirklich schlimmeres vor.

Unabhängig vom Leichentuch scheint die Verbindung der drei Planken rechts außen nicht gut gehalten zu haben. Sieht nach 2x 5mm Stärke aus. Unterhalb sehr breit mit mehreren dünnen Außenplanken drauf oder so. Hier hat es außen gearbeitet und wie dicht ist das dann noch?

Egal, das Heck ist meist nicht im Wasser an dieser Stelle, also unkritisch. Bei mir sah das auch mal so ähnlich aus, Holz arbeitet nun mal. Ich denke die Ursache liegt weiter unten in der Mitte des Rumpfes.
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

Zitieren
#16
Moin Arnecs,

dem Bild nach zu urteilen ist dem vielleicht so. Unter einer "Sprengung" stelle ich mir aber wirklich schlimmeres vor.

Unabhängig vom Leichentuch scheint die Verbindung der drei Planken rechts außen nicht gut gehalten zu haben. Sieht nach 2x 5mm Stärke aus. Unterhalb sehr breit mit mehreren dünnen Außenplanken drauf oder so. Hier hat es außen gearbeitet und wie dicht ist das dann noch?

Egal, das Heck ist meist nicht im Wasser an dieser Stelle, also unkritisch. Bei mir sah das auch mal so ähnlich aus, Holz arbeitet nun mal. Ich denke die Ursache liegt weiter unten in der Mitte des Rumpfes.
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

Zitieren
#17
Vielen Dank für die Antwort! Die andere Ecke sieht am Spiegel genauso aus! Am Rumpf ist bis auf ein Riss vorne nichts zu sehen... Nach der Bergung lief das Ganze Wasser am Spiegel raus... ich denke der Rumpf hat an breite zugenommen und die Seiten weg gedrückt...Gruß Arne
Zitieren
#17
Vielen Dank für die Antwort! Die andere Ecke sieht am Spiegel genauso aus! Am Rumpf ist bis auf ein Riss vorne nichts zu sehen... Nach der Bergung lief das Ganze Wasser am Spiegel raus... ich denke der Rumpf hat an breite zugenommen und die Seiten weg gedrückt...Gruß Arne
Zitieren
#18
Hallo Arne,

könnte so sein. Schwierig zu beurteilen aus ferndiagnostischer Sicht.
Die Ecke hinten am Spiegel ist ein neuralgischer Punkt.
Wie Malte schon sagt, liegt das Heck nicht unter Wasser. Die Ursache für den Wassereintritt muss unterhalb der Wasserlinie liegen.
Wart Ihr vorher segeln? Wie viel Wind war?
Ich hatte mein Boot auch schon dicht und nach dem Segeln stand gern wieder Wasser in der Bilge, gerade zu Beginn der Saison.
Der Schaden den Du hast ist nicht unerheblich, leider. Wie ist der Zustand der Matte? Ggf. ist auch hier das Problem zu suchen.
Grüße von der Ostsee

Moritz
Zitieren
#18
Hallo Arne,

könnte so sein. Schwierig zu beurteilen aus ferndiagnostischer Sicht.
Die Ecke hinten am Spiegel ist ein neuralgischer Punkt.
Wie Malte schon sagt, liegt das Heck nicht unter Wasser. Die Ursache für den Wassereintritt muss unterhalb der Wasserlinie liegen.
Wart Ihr vorher segeln? Wie viel Wind war?
Ich hatte mein Boot auch schon dicht und nach dem Segeln stand gern wieder Wasser in der Bilge, gerade zu Beginn der Saison.
Der Schaden den Du hast ist nicht unerheblich, leider. Wie ist der Zustand der Matte? Ggf. ist auch hier das Problem zu suchen.
Grüße von der Ostsee

Moritz
Zitieren
#19
Vielen Dank für die Antworten! Der Pirat lag am abgesperrten Steg ca. 1 Monat ohne Kontrolle dazwischen. Es war abgedeckt. Beim Verlassen vom Boot war kein Wasser in der Bilge. Nach Ablauf eines Monats erhielt ich den Anruf von der Wasserschutzpolizei, daß das Boot bis zum Deck voll Wasser steht und geborgen werden muss. Der Elektromoter wurde von der Polizei sicher gestellt. Das Boot wurde ausgepumpt und mit einem Kran geborgen. Am Rumpf ist nichts zu sehen.... Ich werde aber den Piraten wohl voll Wasser laufen lassen um auf die Lösung zu kommen......Eine Frage an die Profis.... Darf ein voll ausgeleisteter Pirat direkten Wasserkontakt haben? Hätte mit der Entscheidung des voll Ausleistens ein "wasserdichter" Komplett-Anstrich vom Rumpf erfolgen müssen? Oder hätte das Boot dann komplett am Rumpf ein wasserdichtes Leichentuch bekommen müssen? Mein Pirat erhielt nur eine dünne Lage im Bereich des Unterwasseranstrichs...
Darf ein ausgeleisteter Pirat nicht längere Zeit im Wasser liegen z.B. 2 Monate ? Andere Piraten können doch sicherlich die ganze Saison im Wasser liegen , oder? Kann ein von innen geölter Pirat durch Regenwasser (theoretisch, BOOT war voll abgedeckt) )innerhalb von 1 Monat so einen Schaden bekommen? Ich würde gerne mehr Bilder einstellen..., finde aber den "Knopf" bei der Schnellantwort nicht. Vielen lieben Dank, Arne
Zitieren
#19
Vielen Dank für die Antworten! Der Pirat lag am abgesperrten Steg ca. 1 Monat ohne Kontrolle dazwischen. Es war abgedeckt. Beim Verlassen vom Boot war kein Wasser in der Bilge. Nach Ablauf eines Monats erhielt ich den Anruf von der Wasserschutzpolizei, daß das Boot bis zum Deck voll Wasser steht und geborgen werden muss. Der Elektromoter wurde von der Polizei sicher gestellt. Das Boot wurde ausgepumpt und mit einem Kran geborgen. Am Rumpf ist nichts zu sehen.... Ich werde aber den Piraten wohl voll Wasser laufen lassen um auf die Lösung zu kommen......Eine Frage an die Profis.... Darf ein voll ausgeleisteter Pirat direkten Wasserkontakt haben? Hätte mit der Entscheidung des voll Ausleistens ein "wasserdichter" Komplett-Anstrich vom Rumpf erfolgen müssen? Oder hätte das Boot dann komplett am Rumpf ein wasserdichtes Leichentuch bekommen müssen? Mein Pirat erhielt nur eine dünne Lage im Bereich des Unterwasseranstrichs...
Darf ein ausgeleisteter Pirat nicht längere Zeit im Wasser liegen z.B. 2 Monate ? Andere Piraten können doch sicherlich die ganze Saison im Wasser liegen , oder? Kann ein von innen geölter Pirat durch Regenwasser (theoretisch, BOOT war voll abgedeckt) )innerhalb von 1 Monat so einen Schaden bekommen? Ich würde gerne mehr Bilder einstellen..., finde aber den "Knopf" bei der Schnellantwort nicht. Vielen lieben Dank, Arne
Zitieren
#20
Moin Arnecs,
Ich kann dir nicht wirklich helfen, eine Antwort auf alle deine Fragen zu bekommen. Es ist jedoch nicht so, dass ausgeleistete Piraten nicht im Wasser liegen dürften. Meine SEA-YA ist auch ausgeleistet und liegt eigentlich immer im Wasser. Sie ist innen mit Owatrol geölt und von außen ist der Aufbau mit einem Epoxidhaltigem Primer erfolgt. Allerdings ist es möglich, dass wir beim Ausleisten im Winter relativ viel Spiel gelassen haben, da sie wenn ich sie im Sommer ohne Vorwässern zu Wasser lasse erst mal drei Tage lang absäuft. Wenn ich wild spekulieren würde, würde ich vermuten, dass die Kombination Glasfasermatte/innen geölt dem Boot nicht bekommen ist. Andererseits ist ein Monat auch eine lange Zeit ohne Kontrolle. Da würde ich schon fast befürchten, dass eine undichte Persenning das Boot versenken kann.
Tut mir Leid, dass ich dir nicht weiter helfen kann.
Viele Grüße
SEA-YA
Zitieren
#20
Moin Arnecs,
Ich kann dir nicht wirklich helfen, eine Antwort auf alle deine Fragen zu bekommen. Es ist jedoch nicht so, dass ausgeleistete Piraten nicht im Wasser liegen dürften. Meine SEA-YA ist auch ausgeleistet und liegt eigentlich immer im Wasser. Sie ist innen mit Owatrol geölt und von außen ist der Aufbau mit einem Epoxidhaltigem Primer erfolgt. Allerdings ist es möglich, dass wir beim Ausleisten im Winter relativ viel Spiel gelassen haben, da sie wenn ich sie im Sommer ohne Vorwässern zu Wasser lasse erst mal drei Tage lang absäuft. Wenn ich wild spekulieren würde, würde ich vermuten, dass die Kombination Glasfasermatte/innen geölt dem Boot nicht bekommen ist. Andererseits ist ein Monat auch eine lange Zeit ohne Kontrolle. Da würde ich schon fast befürchten, dass eine undichte Persenning das Boot versenken kann.
Tut mir Leid, dass ich dir nicht weiter helfen kann.
Viele Grüße
SEA-YA
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Unterwasserschiff spachteln Klaus 3 6.857 20.08.2017, 14:58
Letzter Beitrag: Malte

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste