Farbe für Wasserpass und Bilge

#1
       
Moin moin,

da Ihr sicher Eure Piraten schon alle flott habt, ist vielleicht Zeit für einen sinnvollen Tipp
(ich kämpfe mich langsam durch >> Boot im Rohschliff fertig, und nun soll es an die speziellen Dinge gehen).

Im Netzt erzählt jeder was anderes.

Habe zwei Fragen (es soll gleich richtig klappen ... keine Zeit für unnötige Nacharbeit)

1.  Wasserpass
    habe die Beiträge im Forum gelesen - alles prima -
    nur fehlt mir die richtige Reihenfolge
    - Antifouling (ich nehme Grundierung rotbraun und Kupferbronze von Nautico) streichen bis Zusammentreffen
      mit Außenlackierung  ?? - oder lack leicht überlappen lassen?

    - wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

2. Bilge
   
     Alles was innen ist, Spanten, Planken usw. ist noch Original - scheint dünn lackiert zu sein,
     allerdings stellenweise guckt Holz ohne Farbe raus.
      Besonders Kielbalken - ist inzwischen mit K 120 geschliffen (schön hell geworden)

   - womit nun Holz schützen ??

    Da wird von Xylamon (was es nicht mehr gibt) über Halböl, Firnis, Leinöl, Owatrol D1 bis Bilgenfarbe grau oder
    Bootslack geredet.
 
  was nun ?? ich denke, es ist falsch das Holz im Bilgebereich zu beschichten - es muss atmen können, und es
  steht ja immer mal Wasser drin, und da sollte das Holz geschützt sein.

  auch habe ich nicht vor all die Fitzelecken blank zu schleifen - ggf. die Planken zwischen den Nahtleisten
  mit K 240 anschleifen so gut man hinkommt (mehr als "Reinigungsaktion")gedacht.


Was ist Eure  Erfahrung?
 Gruß BEN
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#1
       
Moin moin,

da Ihr sicher Eure Piraten schon alle flott habt, ist vielleicht Zeit für einen sinnvollen Tipp
(ich kämpfe mich langsam durch >> Boot im Rohschliff fertig, und nun soll es an die speziellen Dinge gehen).

Im Netzt erzählt jeder was anderes.

Habe zwei Fragen (es soll gleich richtig klappen ... keine Zeit für unnötige Nacharbeit)

1.  Wasserpass
    habe die Beiträge im Forum gelesen - alles prima -
    nur fehlt mir die richtige Reihenfolge
    - Antifouling (ich nehme Grundierung rotbraun und Kupferbronze von Nautico) streichen bis Zusammentreffen
      mit Außenlackierung  ?? - oder lack leicht überlappen lassen?

    - wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

2. Bilge
   
     Alles was innen ist, Spanten, Planken usw. ist noch Original - scheint dünn lackiert zu sein,
     allerdings stellenweise guckt Holz ohne Farbe raus.
      Besonders Kielbalken - ist inzwischen mit K 120 geschliffen (schön hell geworden)

   - womit nun Holz schützen ??

    Da wird von Xylamon (was es nicht mehr gibt) über Halböl, Firnis, Leinöl, Owatrol D1 bis Bilgenfarbe grau oder
    Bootslack geredet.
 
  was nun ?? ich denke, es ist falsch das Holz im Bilgebereich zu beschichten - es muss atmen können, und es
  steht ja immer mal Wasser drin, und da sollte das Holz geschützt sein.

  auch habe ich nicht vor all die Fitzelecken blank zu schleifen - ggf. die Planken zwischen den Nahtleisten
  mit K 240 anschleifen so gut man hinkommt (mehr als "Reinigungsaktion")gedacht.


Was ist Eure  Erfahrung?
 Gruß BEN
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#2
Hallo Ben,


Zitat:- Antifouling (ich nehme Grundierung rotbraun und Kupferbronze von Nautico) streichen bis Zusammentreffen

      mit Außenlackierung  ?? - oder lack leicht überlappen lassen?

Stoß auf Stoß zu lackieren wird erfahrungsgemäß nicht klappen. Es überlappt zwangsläufig etwas. Abkleben musst Du sowieso mit Malerkrepp damit Du eine saubere Kante bekommst. Ich habe erst über Wasser lackiert und die Lackschicht etwas tiefer gezogen. Darauf dann etwas über die Schwimmlinie das Antifouling aufgebaut. Nachfolgend habe ich versucht möglichst immer die gleiche Kante wieder zu treffen.

Zitat:- wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

Ich bin zwar kein Freund dieses weißen Streifens, aber ich würde den als letztes aufbringen, wenn der Klarlack und Antifouling ausgehärtet sind, sonst hast Du die später am Klebeband. Auch hier muss abgeklebt werden nach unten und oben, damit es akkurat wird. Und es muss perfekt werden, sonst sieht's aus wie ich will und kann nicht. Wink
Die Anzahl der Farbschichten richtet sich nach der Farbe, je nach dem wie gut sie deckt.
Die Farbe sollte sich mit Deinen vorher aufgetragenen Lacken vertragen, sonst gibt es auch da Probleme.
Sinnvollerweise nimmst Du weißen Lack, dann brauchst Du keinen Klarlack darüber zu streichen. Wenn man das vor hat, muss der Klarlack auch transparent sein. Die meisten Bootslacke haben einen UV- Schutz mit eingearbeitet, durch diesen bekommen sie meist einen gelblichen Ton und dein weißer Streifen ist nachher nicht mehr weiß.

Zitat:2. Bilge - womit nun Holz schützen ??

Je nach dem wozu du Lust hast. Lack ist aufwändig, soll ja auch nicht nur angepönt sein.
Gute Erfahrungen habe ich mit Owatrol D1 gemacht. Einmal sättigen und man hat sehr lange Ruhe und braucht nichts mehr machen. Alle paar Jahre mal nach streichen, je nach Aussehen des Holzes früher oder später.
Aber Achtung. Ist das Holz mit Owatrol D1 gesättigt, nimmt es Wasser nur noch schlecht auf und es dauert deutlich länger bis das Boot dicht gequollen ist.
Grüße von der Ostsee

Moritz
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#2
Hallo Ben,


Zitat:- Antifouling (ich nehme Grundierung rotbraun und Kupferbronze von Nautico) streichen bis Zusammentreffen

      mit Außenlackierung  ?? - oder lack leicht überlappen lassen?

Stoß auf Stoß zu lackieren wird erfahrungsgemäß nicht klappen. Es überlappt zwangsläufig etwas. Abkleben musst Du sowieso mit Malerkrepp damit Du eine saubere Kante bekommst. Ich habe erst über Wasser lackiert und die Lackschicht etwas tiefer gezogen. Darauf dann etwas über die Schwimmlinie das Antifouling aufgebaut. Nachfolgend habe ich versucht möglichst immer die gleiche Kante wieder zu treffen.

Zitat:- wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

Ich bin zwar kein Freund dieses weißen Streifens, aber ich würde den als letztes aufbringen, wenn der Klarlack und Antifouling ausgehärtet sind, sonst hast Du die später am Klebeband. Auch hier muss abgeklebt werden nach unten und oben, damit es akkurat wird. Und es muss perfekt werden, sonst sieht's aus wie ich will und kann nicht. Wink
Die Anzahl der Farbschichten richtet sich nach der Farbe, je nach dem wie gut sie deckt.
Die Farbe sollte sich mit Deinen vorher aufgetragenen Lacken vertragen, sonst gibt es auch da Probleme.
Sinnvollerweise nimmst Du weißen Lack, dann brauchst Du keinen Klarlack darüber zu streichen. Wenn man das vor hat, muss der Klarlack auch transparent sein. Die meisten Bootslacke haben einen UV- Schutz mit eingearbeitet, durch diesen bekommen sie meist einen gelblichen Ton und dein weißer Streifen ist nachher nicht mehr weiß.

Zitat:2. Bilge - womit nun Holz schützen ??

Je nach dem wozu du Lust hast. Lack ist aufwändig, soll ja auch nicht nur angepönt sein.
Gute Erfahrungen habe ich mit Owatrol D1 gemacht. Einmal sättigen und man hat sehr lange Ruhe und braucht nichts mehr machen. Alle paar Jahre mal nach streichen, je nach Aussehen des Holzes früher oder später.
Aber Achtung. Ist das Holz mit Owatrol D1 gesättigt, nimmt es Wasser nur noch schlecht auf und es dauert deutlich länger bis das Boot dicht gequollen ist.
Grüße von der Ostsee

Moritz
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#3
Schaut schon echt gut aus, dein Boot ... gratuliere Ben

Bei mir war der Ablauf:
  • Boot kieloben
  • abkleben der Seiten ab 5cm über Kimm (würd ich mir heute vielleicht sparen, kommt ja eh ein Strich darüber ... darf man halt nich kleckern ... also vielleicht doch abdecken)
  • Unterwasser 2x grundieren (W), 3x Decklack rot (L) ... G-G-80T, 120N-L-L-240N-L)
  • Abdeckung entfernen
  • Boot drehen
  • ankleben des Bootsnamens und des Trennstriches aus dünner selbstklebender Folie (Gold)
  • Seite 7x klar (K) ... K-K-K-240N-K-K-320N-K-420N-K
Antifouling hab ich noch nie verwendet. Zur Klarlackierung der Seiten hab ich nix mehr abgepickt, sondern den Lack bis zur Kimm gezogen ... mach ich heute bei Ausbeserungen auch so.

Ich würde die weiße Linie eher am Anfang machen (also nach dem UW Bereich), damit die bei späteren Ausbesserungen nicht angeknabbert wird. So ist auch die Trennlinie vom UW-Anstrich (bzw. dem Antifouling) nicht sooo kritisch. Wenn Du für die Linie abklebst, eventuell nach dem tapen einmal klar vorstreichen, damit die Klebekante "abgedichtet" wird und der weiße Lack nicht unter das Pickband kriecht, wo er nicht hin soll.

Wenn die Seiten klar werden, würde ich 1x weißen Strich machen, und klar auch darüber ziehen. Ein zweites Weiß nur dann, wenn das erste nicht 100%ig deckt. Je nachdem wie gut sich UW- und Klarlack vertragen, würde ich vor Klar nur das obere Linientape (schlecht verträglich) oder beide (gut verträglich) entfernen.

Im übrigen bin ich ein großer Fan davon, den Ablauf mit einem/r Betriebschemiker/in des Farbenherstellers zu bemurmeln ... die machen das wirklich gerne und sind da meistens auch recht gut. Ich hab meine Wässerchen halt alle von International gehabt (und hab sie immer noch) und versuche kein fremdes Zeux da mit rein zu bringen.

Wünsche gutes Gelingen
Mike
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#3
Schaut schon echt gut aus, dein Boot ... gratuliere Ben

Bei mir war der Ablauf:
  • Boot kieloben
  • abkleben der Seiten ab 5cm über Kimm (würd ich mir heute vielleicht sparen, kommt ja eh ein Strich darüber ... darf man halt nich kleckern ... also vielleicht doch abdecken)
  • Unterwasser 2x grundieren (W), 3x Decklack rot (L) ... G-G-80T, 120N-L-L-240N-L)
  • Abdeckung entfernen
  • Boot drehen
  • ankleben des Bootsnamens und des Trennstriches aus dünner selbstklebender Folie (Gold)
  • Seite 7x klar (K) ... K-K-K-240N-K-K-320N-K-420N-K
Antifouling hab ich noch nie verwendet. Zur Klarlackierung der Seiten hab ich nix mehr abgepickt, sondern den Lack bis zur Kimm gezogen ... mach ich heute bei Ausbeserungen auch so.

Ich würde die weiße Linie eher am Anfang machen (also nach dem UW Bereich), damit die bei späteren Ausbesserungen nicht angeknabbert wird. So ist auch die Trennlinie vom UW-Anstrich (bzw. dem Antifouling) nicht sooo kritisch. Wenn Du für die Linie abklebst, eventuell nach dem tapen einmal klar vorstreichen, damit die Klebekante "abgedichtet" wird und der weiße Lack nicht unter das Pickband kriecht, wo er nicht hin soll.

Wenn die Seiten klar werden, würde ich 1x weißen Strich machen, und klar auch darüber ziehen. Ein zweites Weiß nur dann, wenn das erste nicht 100%ig deckt. Je nachdem wie gut sich UW- und Klarlack vertragen, würde ich vor Klar nur das obere Linientape (schlecht verträglich) oder beide (gut verträglich) entfernen.

Im übrigen bin ich ein großer Fan davon, den Ablauf mit einem/r Betriebschemiker/in des Farbenherstellers zu bemurmeln ... die machen das wirklich gerne und sind da meistens auch recht gut. Ich hab meine Wässerchen halt alle von International gehabt (und hab sie immer noch) und versuche kein fremdes Zeux da mit rein zu bringen.

Wünsche gutes Gelingen
Mike
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#4
Wahrscheinlich wirst Du 2 Lagen für den Wasserpass brauchen, schadet ja auch nicht. (Und auch hier wieder: Epi als Tipp...)

Zwischenschliff? Nur dann NÖTIG, wenn - bei 1K - der Lack länger als ein paar Tage trocknet, sonst geht nass in nass. Lack leicht überlappen lassen, in den Folgejahren wird man Stoß auf Stoß pönen können.

Bilge: Wir hatten damals beim Vereinsboot Bilgenfarbe. Das war schxxx und torfte darunter. Das war aber schon so, als wir das Boot in die Pflege bekamen.
Leinöl, Weißöl etc. ist ok, D1 auch - nur teurer. Zum Angebot: https://www.toplicht.de/de/shop/yachtfar...d-holzteer. Beim Piraten ist nicht so viel Fläche, daher ist D1 da absolut nicht sooo viel teuer. Sonst Leinöl/Weißöl(-firnis). Die ersten 2 Lagen als Halböl, also mit 50% Verdünnung.
Unterschied Öl <> Firnis: Bei Firnis sind zusätzliche Inhaltsstoffe dabei, v.a. Sikkative zur Trocknung. Ob nun nur Öl, was besser einzieht, oder Firnis, was besser trocknet - da scheiden sich die Geister. Die Altvorderen nahmen bei uns immer Firnis; es scheint mittlerweile mehr reines Öl genutzt zu werden als früher, wenn ich FKY-Postings richtig interpretiere. Ich würde es erstmal mit Öl versuchen.

Und immer schön die Nüstergatten (die Durchläufe in den Wrangen) sauberpopeln (Pfeifenreiniger oder besser, da dicker: Flötenwischer) und ölen.
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#4
Wahrscheinlich wirst Du 2 Lagen für den Wasserpass brauchen, schadet ja auch nicht. (Und auch hier wieder: Epi als Tipp...)

Zwischenschliff? Nur dann NÖTIG, wenn - bei 1K - der Lack länger als ein paar Tage trocknet, sonst geht nass in nass. Lack leicht überlappen lassen, in den Folgejahren wird man Stoß auf Stoß pönen können.

Bilge: Wir hatten damals beim Vereinsboot Bilgenfarbe. Das war schxxx und torfte darunter. Das war aber schon so, als wir das Boot in die Pflege bekamen.
Leinöl, Weißöl etc. ist ok, D1 auch - nur teurer. Zum Angebot: https://www.toplicht.de/de/shop/yachtfar...d-holzteer. Beim Piraten ist nicht so viel Fläche, daher ist D1 da absolut nicht sooo viel teuer. Sonst Leinöl/Weißöl(-firnis). Die ersten 2 Lagen als Halböl, also mit 50% Verdünnung.
Unterschied Öl <> Firnis: Bei Firnis sind zusätzliche Inhaltsstoffe dabei, v.a. Sikkative zur Trocknung. Ob nun nur Öl, was besser einzieht, oder Firnis, was besser trocknet - da scheiden sich die Geister. Die Altvorderen nahmen bei uns immer Firnis; es scheint mittlerweile mehr reines Öl genutzt zu werden als früher, wenn ich FKY-Postings richtig interpretiere. Ich würde es erstmal mit Öl versuchen.

Und immer schön die Nüstergatten (die Durchläufe in den Wrangen) sauberpopeln (Pfeifenreiniger oder besser, da dicker: Flötenwischer) und ölen.
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#5
Hallo BEN,

ich sehe Ihr habt euch schon viel ausgetauscht. Hier noch eine Ergänzung von mir.

Zitat:1.  Wasserpass
    - wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

Bei mir kam das als letzte Schicht drauf, da ich mich erst ein Jahr später dazu entschloss eine weiße Linie haben zu wollen. Allerdings ist das bei mir kein echter Wasserpass sondern an der Bordwand ganz unten gehalten. Ich finde das sieht optisch besser aus als wirklich an der echten Wasserlinie zu malen. Anyway, jeder wie er mag.

Ich meine es war nur eine Lage (höchstens aber zwei), da die Farbe sehr gut deckte. Verwendet habe ich seinerzeit Hempel, Trimmline, 1000 Weiß, 375ml. Das ist ein 1K Acrylharzlack.
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

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#5
Hallo BEN,

ich sehe Ihr habt euch schon viel ausgetauscht. Hier noch eine Ergänzung von mir.

Zitat:1.  Wasserpass
    - wann, bei welcher Lackschicht (6..7 sind vorgesehen) kommt der weiße Strich drauf ??
    - wie viel Lagen weiß ?? .. dazwischen schleifen ?? (ich denke 2 Schichten Weiß reichen aus)
    - welche weiße Farbe kann man nehmen ??
    - 1 oder 2 Klarlackschichten darüber, wenn Wasserpass fertig gestrichen ist ???

Bei mir kam das als letzte Schicht drauf, da ich mich erst ein Jahr später dazu entschloss eine weiße Linie haben zu wollen. Allerdings ist das bei mir kein echter Wasserpass sondern an der Bordwand ganz unten gehalten. Ich finde das sieht optisch besser aus als wirklich an der echten Wasserlinie zu malen. Anyway, jeder wie er mag.

Ich meine es war nur eine Lage (höchstens aber zwei), da die Farbe sehr gut deckte. Verwendet habe ich seinerzeit Hempel, Trimmline, 1000 Weiß, 375ml. Das ist ein 1K Acrylharzlack.
Schönen Halbwind!___________/)___/)____/)__

Malte

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#6
(09.03.2019, 00:33)ex-2472 schrieb: Zwischenschliff? Nur dann NÖTIG, wenn - bei 1K - der Lack länger als ein paar Tage trocknet, sonst geht nass in nass.

Das Zauberwort heißt "Überstreichintervall" und sollte für jedes Produkt angeführt sein - entweder auf dem Gebinde oder im Datenblatt (ansonsten --> ChemikerIn anrufen) ... ist für die meisten Produkte so eingestellt, daß sich für einen Piraten an einem Wochenende für Frühaufsteher 3-4 Lagen ausgehen *muahaha*
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#6
(09.03.2019, 00:33)ex-2472 schrieb: Zwischenschliff? Nur dann NÖTIG, wenn - bei 1K - der Lack länger als ein paar Tage trocknet, sonst geht nass in nass.

Das Zauberwort heißt "Überstreichintervall" und sollte für jedes Produkt angeführt sein - entweder auf dem Gebinde oder im Datenblatt (ansonsten --> ChemikerIn anrufen) ... ist für die meisten Produkte so eingestellt, daß sich für einen Piraten an einem Wochenende für Frühaufsteher 3-4 Lagen ausgehen *muahaha*
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#7
Ja, richtig, das Intervall ist normalerweisle angegeben, mit Mindest- und Höchstzeiten, in der Regel auf 20 Grad C bezogen. 
Bei den typischen 1k-Alkydharzprodukten kann man von normalerweise bis zu einer Woche ausgehen, andererseits bringt es bei denen auch nichts, mehrere Lagen an einem Tag draufzuhauen, aber der Mindeszeitraum zum Antrocknen ist ja in der Regel auch angegeben. 2K- bzw. 1K-PU-Produkte sind da sensibler. (Und ölen kann / soll man an einem Tag, bis das Holz gesättigt ist, siehe das Owatrol-Datenblatt.)
By the way: Das Intervall muss nicht nur angegeben, sondern auch richtig angegeben sein ... (wir hatten mal bei Sikkens PU eine falsche Angabe).
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#7
Ja, richtig, das Intervall ist normalerweisle angegeben, mit Mindest- und Höchstzeiten, in der Regel auf 20 Grad C bezogen. 
Bei den typischen 1k-Alkydharzprodukten kann man von normalerweise bis zu einer Woche ausgehen, andererseits bringt es bei denen auch nichts, mehrere Lagen an einem Tag draufzuhauen, aber der Mindeszeitraum zum Antrocknen ist ja in der Regel auch angegeben. 2K- bzw. 1K-PU-Produkte sind da sensibler. (Und ölen kann / soll man an einem Tag, bis das Holz gesättigt ist, siehe das Owatrol-Datenblatt.)
By the way: Das Intervall muss nicht nur angegeben, sondern auch richtig angegeben sein ... (wir hatten mal bei Sikkens PU eine falsche Angabe).
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