Dritter Holzpirat im Museum

Gute Nachricht! Es gibt einen weiteren Holzpiraten im Museum 🙂

Nach all den traurigen Schicksalen hier ist es mir eine große Freude wieder ein Exemplar der alten Pirat Segeljolle wohlbehalten in einem Museum zu finden. Zufällig fand ich das heraus und schrieb das Musuem an. Der Museumsleiter Martin Stockholm vom Danmarks Museum for Lystsejlads in Svendborg war so freundlich mir diese Fotos zu senden. Vielen Dank, Martin!

Wer also von euch mal Urlaub auf Fünen in Dänemark macht, schaut doch mal dort vorbei, es gibt dort noch zahlreiche weitere schöne Segelboote zu bestaunen.

 

Bitte nicht berühren – Museumsstück

„Papa da steht unser Bott…“, so kamen die kleinen Jungs ganz aufgeregt angerannt zu Carsten und Doro, als sie das neueröffnete Schifffahrtmuseum in Kiel besuchten.

Vielen Dank euch beiden für diese Einsendung!

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Auf dem Aufsteller am Boden steht:

Pirat G627
Eiche
1952 Inventarnummer 167/1983

Die 1952 bei Abeking & Rasmussen in Lemwerder gebaute Jolle genügte in den 1980er Jahren den Anforderungen an erfolgreiches Regatta-Segeln nicht mehr und wurde 1983 dem Museum geschenkt.

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Das ist nun schon der zweite Holzpirat den ich als Museumsstück kenne. Der andere steht in Berlin (siehe hier).

Für Ranglistenregatten taugt ein Pirat aus Holz heutzutage nicht besonders, aber viel Spaß kann man dennoch auf der Klassikerregatta des alljährlichen Holzpiratenfestivals haben. 1983 war die Renaissance der Holzjollen und -yachten von heute jedenfalls nicht absehbar.

Ich bin glücklich und froh „mein Museumsstück“ noch durch die Wellen zu steuern und schöne Segeltouren zu unternehmen. Ich freue mich besonders, dass ich mit dieser Homepage schon viele andere Segler ermutigen konnte es auch zu tun 🙂

Handbreit euch allen!
Euer Malte