Nachlese hanseboot und Boatfit

Ich habe mich mit Sven und Michael auf der letzten hanseboot getroffen. Toll, wenn man sich vom Holzpiratenfestival her kennt und dann einfach mal so trifft. Zur Feier des Tages hatten wir alle unsere Festival-Poloshirts an, sehr witzig! 
Update: Carsten war auch da, ebenfalls mit Festival-Poloshirt. Tolle Fans seid ihr !!! 🙂

Beim Rundgang über die Messe hatte ich ein wenig Wehmut, dass das nun das letzte Mal war in Hamburg. Die Hallen waren aber wirklich nicht sehr voll mit Menschen und das Angebot der Aussteller verhältnsmäßig überschaubar im Vergleich zur boot Düsseldorf.

Als ich die Tage in der Bahn dann noch diesen Aufkleber am Fenster entdeckte, hatte das Ganze einen wirklich bitteren Nachgeschmack. Die hanseboot als „Heimathafen der BOATFIT“ !?!?

Wir erinnern uns: Februar 2016 fand die BOATFIT in Bremen erfolgreich statt. Ich war noch dort und machte zwei Podcasts (am Stand vom FKY und mit Freunden am Holzpiraten dort). Wenige Wochen danach kam die Nachricht, dass die BOATFIT von der hanseboot übernommen worden war – eine Überraschung.

Von der BOATFIT ist auf der hanseboot nur wenig in Form der „BOATFIT Arena“ übriggeblieben. Das war echt kein Vergleich zu Bremen. Nun sind also mit der hanseboot eigentlich gleich zwei Bootsmessen untergegangen innerhalb kürzester Zeit. Irgendwie ist das doppelt bitter für die BOATFIT Freunde (Besucher wie Aussteller).

Segeln lernen mit dem Piraten

Hallo zusammen,
eben bin ich beim Surfen über diesen Segellehrplan der TU München gestolpert. Dort kann man einen 26 seitigen Auszug eines 109 seitigen Lehrplans zum Segeln sich ansehen – alles wird toll mit Bildern erklärt anhand ….. der Pirat Segeljolle 🙂 Selbst Holzpiraten (siehe Seite 22) haben sie anscheinend dort (im Jahr 2005). Tolles Dokument, welches ich hier verlinke:

Screenshot PDF

Neulich in Wismar

In der alten Hansestadt Wismar gibt es viel zu entdecken, ich kann einen Ausflug dorthin nur empfehlen. So war ich neulich da, und habe diese Motive mit maritimen Bezug gefunden.

Ein ehemaliger Ausrüster („Segelmacherei und Fabrikation von Oelzeug“). Interessant was so zum Sortiment seinerzeit gehörte.

.. oben schön anzusehen, unten renovierungsbedürftig.

Diese sehr solide Parkbank …

… hat auch witzige Messingplaketten (von links nach rechts)

Vollholzdeck – es gibt immer weniger davon

Spätestens am Heckspiegel lasst sich zweifelsfrei feststellen, ob ein Deck aus Vollholz oder Sperrholz ist.

Als Faustregel kann man sagen: je einheitlicher, großflächiger und ohne Holzpfropfen das Deck erscheint, umso eher handelt es sich um ein Sperrholzdeck. Diese sind sehr schön anzusehen und nebenbei sehr stabil. Sie kommen häufig zum Einsatz, wenn ein Vollholzdeck nicht mehr gerettet werden kann. Meiner Schätzung nach hat heute nur noch jeder zweite Holzpirat ein Vollholzdeck.

Wurde zum Beispiel die Pflege vernachlässigt und muss ein Deck vom Lack befreit und geschliffen werden, hat man mit Sperrholz ein Problem. Man kann nicht viel Material abtragen (1-2mm maximal) bevor die nächste Holzlage in anderer Farbe, in anderer Faserrichtung hervortritt.

Vollholz ist angenehmer in der Bearbeitung. Natürlich ist hier ein übermäßiger Materialverlust durch das Schleifen auch nicht förderlich. Bei meinem Piraten war leider durch teilweise großflächige Verwitterung ein beherztes Schleifen unumgänglich.

restaurierung_holzpirat_g451_10a

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