Boot an die Kette legen – Diebstahlschutz

Aus Schaden wird man klug – sagt man. So auch mein Liegeplatznachbar Uli. Ihm haben im Sommer drei Jugendliche sein Boot für eine kleine Spritztour entwendet. Außer zwei vermissten Riemen kam es zu keinen weiteren Schäden, zum Glück. Da die Jugendlichen sich aber auf einer Insel versteckten, entwickelte sich das Ganze zu einem Katz und Maus Spiel, der zum Großeinsatz der Polizei inklusive Huschraubereinsatz in der Dunkelheit wurde.

Nun hat Uli aufgerüstet. Mit einer Edelstahlkette hat er sein Boot gesichert. Hierzu bedarf es neben einem Hangschloss natürlich auch einem Augbolzen, der sich nicht von Hand leicht öffnen lässt.

50m Kabeltrommel – besser ist

„Was soll das denn nun? Fällt ihm jetzt gar nichts mehr ein?“ – mag man jetzt denken 🙂

Nein, dieses unscheinbare, aber unverzichtbare Hilfsmittel möchte ich heute mal hier hervorheben. Noch heute habe ich viel Freude daran, dass ich mir seinerzeit „etwas Ordentliches“ gekauft habe.

Als ich bei meiner Restaurierung (siehe hier) bei einem Bauern in einer Scheune unter kam, war die nächste Steckdose weit weg. Die häufig zu sehenden 25 Meter Trommeln wären knapp bemessen gewesen, zudem war mir Qualität wichtig. Keine Plastiktrommel, drehbarer(!) Griff und ein gutes Kabel. Also mein Tipp: spare nicht am falschen Ende, sondern nimm gleich eine 50m Kabeltrommel.

Der Stecker – er hat natürlich durch das viele Aufrollen etliche Meter Schleifweg hinter sich.

Volle Trommel! Keine halbe Sachen wie bei den 25ern

Auch nach der Restaurierung hat sich bis heute diese 50m Kabeltrommel vielfach bewährt und ich bin froh nicht am falschen Ende gespart zu haben 🙂

Ich sag: DANKE !!!

Rücklicht erneuern

Probleme mit der Lichtleiste hat vermutlich jeder schon mal gehabt, der einen Hänger sein Eigen nennt. Meistens ist es einfach ein Problem mit dem Stecker und ein Kontaktspray hilft oft weiter. Bei mir war leider das Licht richtig defekt, was ich unterwegs bemerkte. Der Kontakt war abgebrochen und ich behalf mir mit einem Stück Papier als Notlösung, um einen Kurzschluss zu vermeiden. So konnte es natürlich nicht ewig gehen und deshalb besogte ich mir für 3,50 EUR eine neue Halterung. Nun ging es an den Austausch.

Lichttest – fertig!

Fock per Talje statt Harkenleiste trimmen (Regattapirat)

Hallo zusammen,

neulich kam in den Kommentaren das Thema „Fock Talje statt Harkenleiste“ bei den seltenen Regatta Holzpiraten auf. Hierbei wurde von Bernd Pintarich ein Vorschlag beschrieben, den er nun mit Fotos darstellt zum besseren Verständnis.

Vielen Dank, Bernd für die Erläuterung und die aufbereiteten Fotos! Hier nun dein Beitrag:

Bild 1: zeigt das Vorfall, welches bei meinem Mast mittig aus der Nut heraus kommt (das kann je nach Mast und Beschlagsausführung variieren). Der Schnappschäkel wird dann (natürlich) in die Drahtschlaufe des Fockfalls eingehängt.

Bild 2: zeigt den Fixpunkt der Dyneema-Leine neben dem Mastfuß sowie die Umlenkrolle, die Leine nach achtern führt

Bild 3: zeigt die Durchführung der Trimmleinen durch die Schwertkastenabstützungen. Zwischen der ersten und zweiten Abstützung befindet sich die erste Rolle (Übersetzung).

Bild 4,5: zeigt die nun „doppelte“ Leine und deren Durchführung durch die mittlere Abstützung des Schwertkastens. Nach dieser Abstützung endet die linke Leine bei einer Doppelrolle für die Haupt-Talje. Deren Fixpunkte bzw. die festen Umlenkrolle befinden sich am hinteren Ende des Schwertkastens, müssen aber zuvor noch durch die dritte Schwertkastenabstützung durchgeführt werden!

Die rechte Leine muss nochmals in einem Schnappschäkel eingehängt werden (das war aufgrund der begrenzten Längen der Leinen zwischen den Schwertkastenabstützungen notwendig). Dieser Schnappschäkel kann erst geschlossen werden, wenn der erste Schnappschäkel (Bild 1) eingehängt ist.

Bild 6: zeigt die Umlenkrolle und Klemme am Reitbalken, wo dann die Fock durchsesetzt wird. Die „richtige“ Einstellung habe ich mit Markierungen auf der Leine gekennzeichnet!

Bei der Montage war die größte Tüftelei, die richtige Länge der einzelnen Leinen herzustellen, da alles sehr knapp bemessen ist. Diese Lösung erlaubt mir aber, bei meinem Holzpirat mit der gleichen Riggspannung zu fahren wie bei meinem Regattapirat!

Den Baumniederholer habe ich übrigens nach der gleichen Methode (ohne Schnappschäkel) auf der anderen Seite des Schwertkasten installiert! Hier finden sich aber zwei lose Enden, sodass er beidseitig am Reitbalken bedient werden kann!

Viele Grüße aus Österreich
Euer Bernd