Tümmler Außenborderhalterung

Thomas Kruschwitz hat auch einen Tümmler aus DDR Zeiten im Einsatz als Außenborder. Seine Halterung ist sehr schön zu verwenden, da einfach die Festmacheröse am Heck benutzt wird. Das bedeutet keine weiteren Halterungen, die die Optik der Jolle verändern. Erstmals berichtete ich von diesem Motor von Frank Z., der ihn auch am Holzpiraten einsetzt.

Diese Halterungen finde ich grundsätzlich sehr gelungen, da sie keine zusätzlichen Anbauten am Heck des Holzpiraten erfordern und so die Optik nicht stören. Vielen Dank, Dieter!

Den gleichen Ansatz, die Festmacheröse zu verwenden, habe ich hier von den Elbseglern schon einmal gezeigt für „normale“ Außenborder:

Spritztour auf dem Rhein

Kurz vor Düsseldorf hat Christoph einen kurzen Segeltörn auf dem Rhein gestartet. Unterwegs hat er seinen Außenborder gleich mal getestet. Mit 3,5 PS dürfte auch die maximale Motorisierung bei der Pirat Segeljolle erreicht sein. Wozu man den Wellenbrecher gebrauchen kann läßt sich auch schön erahnen, wenn der Bug voll eintaucht.

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Danke Christoph, für die Zusendung!

Abnehmbare Motorhalterung (II)

Michael hat sich eine abnehmbare Motorhalterung für den Ruderbeschlag gebaut. Vorteil: Verwendung einer existierenden Halterung und keine zusätzliche Montagepunkte am Heck. Nachteil: das Ruder muss komplett ausgehängt werden und die Steuerung des Bootes ist nur unter laufenden Motor möglich.

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Eine weitere abnehmbare Motorhalterung habe ich in einem Video schon hier vorgestellt.

Elektroaußenborder am Holzpirat

Carsten verwendet für seinen Holzpiraten einen Elektromotor, da auf seinem Heimatrevier keine Verbrennungsmotoren erlaubt sind. Als Flautenschieber kommt man so doch noch in den Hafen zurück, wenn der Wind einmal einschlafen sollte. Ein weiterer Tipp für das Wandersegeln bzw. Jollenwandern.

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Wie lang man mit einem 108 Ampere Akku fahren kann, würde mich noch interessieren, ist aber stark vom verwendeten Motor abhängig.

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Schneller, aber leider auch lauter ist man mit dem Tümmler unterwegs.

 

Ein Tümmler für den Holzpiraten

Heute möchte ich einen seltenen Außenborder für den Holzpiraten vorstellen: den „Tümmler“. Dieser Motor stammt noch aus der DDR und wurde dort als Hilfantrieb für Kanus und Kajaks (an der Seite) genutzt. Mit einer abnehmbaren Motorhalterung am Spiegel nutzt Frank Zamostny seinen Tümmler für seine Wandersegeltouren mit der Familie.

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Zu seinem Tümmler schreibt er:

  • 2,5 PS reichen vollkommen, da geht es selbst auf der Elbe stromaufwärts mit ordentlichem Tempo
  • Motor am Spiegel tief montieren -> flache Welle -> ordentlicher Vortrieb
  • Vorteil: leichter Motor mit Steckwelle, braucht wenig Platz
  • Nachteil: Zweitakter nicht auf allen Gewässern zugelassen

Den Tümmler Motor kann man beispielsweise hier in Aktion sehen: