Haltebügel für Bootsanhänger

Es ist ein Extra für meinen Harbeck S450 Bootstrailer, aber ein lohnenswertes: Alubügel zum Fixieren des Rumpfes am Hänger. Zusätzlich nutze ich Metallstangen statt Gurtbänder, aber das ist optional.

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Die Sicherungssplinte und Löcher dafür habe ich ergänzt.

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Ich war das ständige „Getüddel“ mit den Gurtbändern eines Tages leid. Da kamen mir gebrauchte Haltebügel gerade recht (60 EUR waren ein guter Preis – die Stangen habe ich nachbestellen). Die Montage der Bügel mit den Stangen ist denkbar einfach. Angenehmer Nebeneffekt: der Mast wird sehr schön gelagert am Heckbügel.

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Der Harbeck S450 Bootstrailer mit integrierten Sliptrailer.

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Die Bügelfüße sind mit Gummi unterlegt und müssen einmalig vom Winkel angepasst werden. Die Verwendung von Gurtbändern ist immer noch möglich durch die entsprechenden Aufnahmen.

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Für den Fall das sich die Flügelmuttern während der Fahrt lockern oder gar losdrehen sollten, rate ich von der Befestigung mit dem Gewinde oben ab (siehe Bild unten). Lose Gurte hat bestimmt jeder schon mal erlebt, aber runterfallende Stangen und verlorene Befestigungsmuttern wären sehr unangenehm. Ich rate daher zu der Variante oben mit dem Gewinde unten plus Sicherungssplint.

 

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Meine Heckauflage ist etwas breit ausgefallen, hier musste ich für die Stange Platz schaffen, um an das schon vorbereitete Loch zur Stangenaufnahme am Trailer zu gelangen.

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Zwei Nachteile seien hier dennoch erwähnt. Gurtbänder lassen sich viel leichter verstauen als die Stangen und sperrigen Bügel. Des Weiteren sind Gurte natürlich erheblich günstiger in der Anschaffung.

Ich jedenfalls bin seit Jahren sehr zufrieden mit der Lösung und kann sie nur weiter empfehlen.

Rollfock

Eine Rollfock am Holzpiraten habe ich bisher nur selten gesehen. Natürlich ist das nicht Standard, aber sicherlich für Einhandsegler eine große Hilfe. Der Griff am Bugbeschlag aus Bronze gefällt mir gut und gibt es bei GD Dauelsberg zu kaufen (hier vorgestellt).Rollfock-Holzpirat-CIMG69627

10 Jahre Yacht Classic Magazin

„Ewige Schönheit – die neue Liebe zu alten Yachten“

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An diese erste Ausgabe von Yacht Classic im Jahr 2006 erinnere ich mich noch sehr gut. Es war das einzige Magazin, welches ich aus Vorfreude von Anfang bis Ende komplett in einem Rutsch verschlungen habe.

Die Yacht Classic passte hervorragend in diese Zeit. Das Interesse an alten Holzyachten und -jollen hatte einen immer größeren Aufschwung erfahren, der bis heute anhält.

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Der Freundeskreis Klassische Yachten mit Wilfried Horns war der Wegbereiter / Begleiter und Ausdruck dieser Entwicklung vorab gewesen und schon seit 1994 unterwegs. Ich hatte mir im Jahr 2000 selber eine Holzjolle zugelegt und dann restauriert. Gemischte Holzbootregatten gab es einige in Deutschland, aber keine einzige Regatta ausschließlich für die alten Pirat Segeljollen. So hob ich 2004 das Holzpiratenfestival mit aus der Taufe.

Über die Jahre konnte man mehr und mehr beobachten, wie sich immer mehr Leute um die alten Boote und Yachten bemühten und sie nicht furchtbaren Schicksalen überließen. Viel Zeit sowie teilweise große finanzielle Mittel wurden hierbei zum Erhalt der alten Boote aufgebracht – bewundernswert!

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In diese Zeit platzte nun die Yacht Classic mit ihren tollen Reportagen abseits der üblichen Segelmagazine und befeuerte diesen Trend weiter. Mit schönen, ausführlichen Berichten garniert mit wunderbaren Fotos wurde das Lesen rund um das Thema „alte Holzsegelboote“, und oft auch darüber hinaus (Bsp. die Flotteneichen in Dänemark), ein wahrer Genuss.

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Die Pirat Segeljolle wurde erst zum 75 jährigen Jubiläum in Ausgabe 2/2013 gewürdigt. Dabei hatte die Yacht seinerzeit maßgeblich zur Namensgebung mittels Preisausschreiben 1938 zur Verbreitung der „10m² Jugendjolle“ beigetragen. Auf dieser Jolle lernten schließlich viele Leute in den 50er und 60er Jahren das Segeln.

Das Ganze an sich wäre eigentlich schon eine schöne Geschichte für die 100 Jahre Ausgabe der Yacht in 2004 gewesen (siehe unten), aber so musste man erst bis 2013 auf eine Ausgabe der Yacht Classic warten.

Meinen Glückwunsch an alle Mitwirkenden des Yacht Magazins. Hoffentlich geht es noch länger weiter mit dieser Sonderreihe. So bleiben uns die alten Segeljollen und -yachten noch länger auf dem Wasser erhalten und erfreuen unsere Augen mit ihren Anblick.

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Umgekehrte Rückseite, die Erstausgabe im Sonderdruck:

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