Dichtungsring für den Schwertbolzen

Irgendwann ist jede Gummidichtung kaputt. Gummi hält nun mal nicht ewig, bildet Risse und wird unelastisch.

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Das wird beim Holzpiraten kritisch am Schwertkasten, dem tiefsten Punkt im Boot. Der Schwertbolzen muss abgedichtet sein, sonst tritt Wasser ein.

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Ich verwende folgenden Dichtungsring an meiner Schwertbolzenschraube (M12 aus A2) mit breiten Unterlegscheiben. Diese Gummidichtung ist schnell besorgt „im Fachhandel“ um die Ecke. 😉

Na dann Prost!

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Anleitung zum Selbstbau eines Holzpiraten (Teil 6)

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Mit Teil 6 der Neubau-Serie vervollständigt sich die Bauanleitung für eine Pirat Segeljolle aus Holz immer weiter. Heute füge ich folgende Kapitel hinzu:

  • Deck-Unterbau
  • Das Stabdeck
  • Zierleiste aus Mahagoni (Intarsie)
  • Wellenbrecher und Auflage für die Fockholepunktschiene
  • Die Scheuerleiste

Wer Lust hat weiter zu lesen … –> hier geht es los.

Wandersegeln auf der Schlei

Südlich von Flensburg erstreckt sich ein ca. 40 km langer Meeresarm in Deutschland – die Schlei. Ein schönes, geschütztes Segelrevier welches hervorragend geeignet ist für das Segeln mit Jollen.

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Im Sommer 2006 begannen Gunnar und ich mit unserer Segeltour ganz am Ende landeinwärts in Schleswig. Wir slippten mitten im Ort (hier) und beluden unseren Holzpiraten mit Proviant, Schlafsäcken, Isomatten und Zelt. Anschließend segelten wir …. –> hier weiterlesen.

Holzpirat im TV-Spielfilm (IV)

Heute lief im ZDF der schöne Film „Zwischen den Zeiten“ zum Thema Stasivergangenheit. Eine Frau die an der Rekonstruktion der Stasiakten arbeitet trifft dabei auf ihre Jugendliebe in den geschredderten Akten. Sehr empfehlenswerter Spielfilm, der derzeit noch in der ZDF Mediathek abrufbar ist. Die anschließende Dokumentation zum Thema ist auch sehenswert, siehe hier.

In zwei, drei Szenen (in Minute 49 bis 51 ) taucht ein sehr schöner Holzpirat im Film auf – siehe Screenshots unten. Schöne Bilder, taucht ein Holzpirat doch selten in Filmen auf. Hier also ein neues Beispiel:

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Landstrom – Adapter mit Prüflicht

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Beim Wandersegeln mit dem Holzpiraten braucht man meist keinen Stromanschluss am Steg, zu rudimentär ist das Segeln mit dieser Segeljolle. Höchstens das Mobiltelefon möchte mal aufgeladen werden, was irgendwie immer irgendwo geht. Wer jedoch z.B. auch mal mit einer größeren Segelyacht unterwegs ist kennt vielleicht das Problem im Urlaub: alle Steckdosen in Reichweite sind belegt.

Stromadapter-CIMG63187-holzpirat-org

Hierzu habe ich mir vor Jahren schon diesen Stromkabeladapter gebaut, um mich „dazwischen zu hängen“. Der Clou ist das kleine 230 V Lämpchen aus dem Elektrohandel, das ich mir reingelötet habe. Es dient quasi als Spannungsmesser, ob auf einer Stegsteckdose überhaupt der Strom eingeschaltet ist. Das Ganze ist mit Silikon gegen Regen geschützt. Diesen Tipp habe ich irgendwann einmal im Yacht Magazin gelesen und kann ihn nur weiter empfehlen.

PS: die Sicherungen fliegen am Steg bei zu vielen Abnehmern schnell raus, also nicht zu große Verbraucher anschließen, sonst freut sich „das oder die anderen Kabel“ 😉